LANDMARK Abschlusskonferenz - Ein wahrer Erfolg!

Mit über 140 Teilnehmern aus mehr als 20 Ländern war die Abschlusskonferenz des LANDMARK-Projektes "Auf dem Weg zu einer sozial-verantwortlichen öffentlichen Beschaffung" ein wahrer Erfolg. Die Konferenz regte die Teilnehmer_innen aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen (Wissenschaft, öffentliche Beschaffer_innen, NROs und Zulieferer) dazu an miteinander in Dialog zu treten und die Erfolge der dreijährigen Zusammenarbeit zu reflektieren. Die Konferenz wurde in Zusammenarbeit mit dem ''Cotton on to fair trade procurement'' Projekt organisiert und war zudem Schauplatz der Vergabe der Fair Cotton Procurement Awards.

Eines ist im Laufe der Konferenz deutlich geworden: der Übergang von konventioneller öffentlicher Beschaffung hinzu SRPP kann nicht über Nacht geschehen. Es handelt sich um einen herausfordernden und komplexen Prozess welcher Engagement und die Zusammenarbeit unterschiedlichster Akteure erfordert. Die Konferenz hat zum Dialog angeregt. Es wurden unterschiedlichste Wege aufgezeigt, wie man den Herausforderungen begegnen kann, mit denen man sich als an nachhaltigem Einkauf interessierte/r öffentliche/r Beschaffer_in konfrontiert sieht. Das Fehlen von Transparenz, knapper zeitlicher und finanzieller Spielraum, zu wenig Wissen sowie die Unzuverlässigkeit oder Abwesenheit angemessener Kontrollmechanismen, erfordern die enge Zusammenarbeit der involvierten Akteure, also öffentliche/r Beschaffer_innen, NGOs, Marktteilnehmer_innen und Wissenschaft. Die Konferenz hat gezeigt, dass Europa sich auf gutem Weg befindet den Herausforderungen zu begegnen und SRPP in die Praxis umzusetzen.

In seiner Abschlussrede machte der LANDMARK-Projektkoordinator Philipp Tepper deutlich, dass die Umsetzung ökologischer, sozialer und wirtschaftlicher Kriterien im öffentlichen Einkauf – sowohl auf lokaler als auch auf globaler Ebene – eine holistische Perspektive und ein hohes Maß an Expertise bedarf. Er motivierte zu weiterer Zusammenarbeit und zum Dialog um den Übergang zu sozial-verantwortlicher öffentlicher Beschaffung zu realisieren.

Das LANDMARK-Projekt war ein bedeutender Schritt um diesen Übergang einzuleiten. Das Projekt hat die Notwendigkeit dieser Entwicklung verdeutlicht, zum Dialog angeregt, den Erfahrungsaustausch ermöglicht und den Teilnehmern einen ''Sack voller Erfahrungen'' mit auf den Weg gegeben.

Um mehr über die LANDMARK Abschlusskonferenz zu erfahren (Konferenz Abschlussbericht, die Präsentationen der Konferenz und das Konferenz Video), klicken Sie hier.

 

 

LANDMARK Ausschreibungen von Bremen und Loures wurden veröffentlicht!

LANDMARK Partner Bremen und Loures haben soziale Kriterien bei öffentlichen Beschaffungsprozessen eingeführt und eine Reihe von Ausschreibungen veröffentlicht. Die Ausschreibungen zeigen wie öffentliche Behörden Ihre Einkaufsmacht nutzen können um die Verbesserung der Produktionsmethoden entlang der Lieferkette voranzutreiben, insbesondere durch die Forderung schlüssiger Überprüfungssysteme für Arbeitsbedingungen.

Bremen veröffentlichte  sozial verantwortliche Ausschreibungen für IT-hardware, Fahrzeug-Leasing und Dienstkleidung. Loures veröffentlichte Ausschreibungen für den laufenden Bedarf an Verbrauchswaren und Tonerkartuschen, Persönliche Schutzbekleidung (Uniformen und Schuhe), sowie für Überwachungs- und Sicherheitsdienstleistungen in Gebäuden der Stadtverwaltung Loures.

Um mehr über die Ausschreibungen zu erfahren, klicken Sie bitte hier.

LANDMARK Bericht "Vorreiter der sozial verantwortlichen öffentlichen Beschaffung" veröffentlicht!

Der LANDMARK Bericht "Vorreiter der sozial verantwortlichen öffentlichen Beschaffung" wurde im März 2014 veröffentlicht. Anhand von sieben Erfolgsgeschichten, zeigt der Bericht wie der öffentliche Einkauf dazu genutzt werden kann, Verbesserungen für die Beschäftigten in globalen Lieferketten anzutreiben.

Im Rahmen des von der Europäischen Kommission geförderten Projekts LANDMARK haben staatliche Behörden und NROs gemeinsam bewährte Verfahren für eine sozial verantwortliche Beschaffung (SVB) entwickelt. Diese Studie beschreibt Fallbeispiele, in denen Dank dieser Zusammenarbeit soziale Kriterien erfolgreich in Ausschreibungsverfahren integriert werden konnten. Sie präsentiert und erläutert gute Praxisbeispiele aus ganz Europa, deren positive und negative Erfahrungen anderen öffentlichen Auftraggebern wertvolle Hinweise geben können.

In dem Bericht werden zahlreiche Fallbeispiele vorgestellt, in denen öffentliche Einrichtungen Instrumente wie Marktsondierung, Prüfverfahren durch Dritte, die Entwicklung von Verhaltenskodizes und die Bündelung von Ressourcen erfolgreich einsetzen. Der Bericht analysiert zum einen zwölf Ausschreibungsverfahren aus verschiedenen europäischen Ländern, in denen soziale Kriterien integriert wurden, und erläutert, welche Lehren andere Einrichtungen der öffentlichen Hand aus den gemachten Erfahrungen ziehen können.

Weitere Informationen finden Sie unter ‚Erfolgreiche Beispiele‘.

Zum herunterladen des Berichts klicken Sie hier.

 

Save the date - Internationale Konferenz zu sozial-verantwortlicher öffentlicher Beschaffung am 27. März 2014 in Bremen

Vor welchen Herausforderungen stehen Beschaffer_innen, die sozialverträglich hergestellte Produkte einkaufen wollen? Welche zukunftweisenden Modelle und Nachweise zur Überprüfung von Lieferketten gibt es? Zum Abschluss des EU-weiten LANDMARK-Projektes stehen diese und andere Fragen im Mittelpunkt von Workshops, Diskussionen und Beiträgen von Expert_innen auf der Internationalen Konferenz am 27. März 2014 in Bremen. Weitere Informationen gibt es hier.

 

 

Überprüfung sozialer Standards in der öffentlichen Beschaffung: Das LANDMARK Video

Sozial-verantwortliche öffentliche Beschaffung ist machbar! Dies zeigen vier Praxisbeispiele aus Bremen, Barcelona, den Niederlanden und Schweden, in denen die Einhaltung von Sozialstandards nicht nur gefordert, sondern auch überprüft wird. Sehen sie dazu das LANDMARK Video.