Organisatoren und Partner

Das LANDMARK Projekt war ein internationales, von der Europäischen Union gefördertes Projekt. Es basierte auf der Partnerschaft von sechs europäischen Organisationen, unter denen sich Städte, Nichtregierungsorganisationen sowie nationale und internationale Organisationen befanden. Die Arbeit von LANDMARK zielte auf die Einkaufspraktiken der öffentlichen Einrichtungen in Europa und konzentrierte sich vor allem auf die kommunale Beschaffung.

 

Die Freie Hansestadt Bremen ist das kleinste deutsche Bundesland. Der zwei Städte-Staat liegt im Norden Deutschlands.

Als nationale Hauptstadt des Fairen Handels 2011 ist Bremen auch Vorreiter in der nachhaltigen öffentlichen Beschaffung. Neben dem Vergabegesetz von 2009, das öffentliche Auftraggeber zur Beachtung ökologischer Kriterien verpflichtet, hat die rot-grüne Regierungskoalition 2011 eine Rechtsverordnung verabschiedet. Sie sieht die Einhaltung der ILO-Kernarbeitsnormen bei der öffentlichen Beschaffung von Produkten wie Textilien, Natursteinen, Kaffee, Blumen oder Spielwaren vor. Im Rahmen des LANDMARK-Projektes organisierte die Senatorin für Finanzen gemeinsam mit CSOs wie dem Bremer entwicklungspolitischen Netzwerk in den vergangenen Jahren Workshops für öffentliche Beschaffer_innen, bietende Unternehmen und andere Stakeholder im Beschaffungsprozess. Zudem wurde mit Immobilien Bremen (Anstalt des öffentlichen Rechts) ein zentraler Einkaufsdienstleister für die öffentliche Verwaltung etabliert.

 

Das Bremer entwicklungspolitische Netzwerk e.V. ist das Netzwerk entwicklungspolitischer Initiativen, Vereine und Gruppen auf Bremer Landesebene. Es dient der gemeinsamen Koordination nach innen und der zentralen Interessenvertretung nach außen.

Ziel des BeN ist es, die Zusammenarbeit seiner Mitglieder in der entwicklungspolitischen Öffentlichkeits- und Informationsarbeit zu fördern.
Entwicklungspolitik wird dabei nicht als klassische Entwicklungsarbeit im globalen Süden verstanden; vielmehr geht es um entwicklungspolitische Aktivitäten vor Ort. Ein Schwerpunkt des BeN ist die sozial verantwortliche öffentliche Beschaffung. Mit politischer Lobbyarbeit begleitet das BeN die Umsetzung einer sozial verträglichen öffentlichen Beschaffung im Land Bremen. Gemeinsam mit der Senatorin für Finanzen organisierte das  Netzwerk Workshops zu sozial und ökologisch verträglicher Beschaffung.    

 

Die  European Fair Cotton Procurement Awards sind das erste europaweite Vergabesystem zur Auszeichnung von vorbildlicher Best-practice-Beispiele in der öffentlichen Beschaffung von Fairtrade-Baumwolle.

Am Programm teilnehmende Akteure leisten einen wichtigen Beitrag zu den UN-Millenniums-Entwicklungszielen und verbessern die Lebensbedingungen von Kleinstbauern im globalen Süden. Durch die Beschaffung von Fairtrade-Baumwolle garantieren Unternehmen die Einhaltung der ILO-Kernarbeitsnormen, einschließlich des Verbotes von Kinderarbeit.

Der Preis wird ausgeschrieben von der Fairtrade Foundation, People and Planet, Platforme pour le Commerce Equitable, Fairtrade Island und dem Fair Trade Advocacy Office mit Unterstützung der Europäische Union.

 

ICLEI - Local Governments for Sustainability

ICLEIs Aufgabe besteht darin, eine weltweite Bewegung von Kommunen aufzubauen und zu unterstützen, um eine spürbare Verbesserung der weltweiten Umweltsituation und der globalen Zukunftsfähigkeit durch die kumulative Wirkung lokaler Maßnahmen zu erzielen. Als die internationale Umweltagentur der Gemeinden hilft ICLEI dieser Bewegung, indem sie:

       ein aktives und engagiertes Netzwerk von Städten aufbaut

       nationale Kommunalverbände mobilisiert und unterstützt bei der Aufgabe, umweltverträgliche und nachhaltige Entwicklung zu fördern

       mit Kommunen Projekte und Kampagnen initiiert, die der Untersuchung, Entwicklung und Einführung neuer Lösungen für Umwelt- und Entwicklungsprobleme dienen

       Information und Fortbildung zu Strategien, Programmen und Verfahrensweisen im Bereich Nachhaltige Entwicklung und Umweltschutz - von Kommunen, für Kommunen anbietet

       als verläßlicher Anwalt der Kommunen bei Regierungen, auf internationalen Foren und bei internationalen Organisationen für Verständnis und Unterstützung von kommunalem Umweltschutz und nachhaltiger Entwicklung wirbt.

ICLEI ist Mitglied der GPP EU-27 Advisory Group der Europäischen Kommission unter Vorsitz von GD Umwelt, der Marrakech Task Force der Vereinten Nationen für nachhaltige öffentliche Beschaffung und ist Mitbegründer und stellvertretender Vorsitzender des Internal Green Purchasing Network (IGPN). Wir sind involviert in einer Vielfalt von SPP (nachhaltige öffentliche Beschaffung) Initiativen und Projekten, veranstalten SPP events und koordinieren Netzwerkaktivitäten: