Praktische Leitfäden und Instrumente für eine sozial-verantwortliche öffentliche Beschaffung

Rechtsunsicherheit und Wissenslücken von Behörden sind Hindernisse auf dem Weg zu einer nachhaltigen Beschaffung. Das LANDMARK Projekt will mit praktischen Leitfäden diese Hindernisse beseitigen und stellt geeignete Instrumente zur Umsetzung sozial-verantwortlicher Beschaffung zur Verfügung.

Im März 2014 wurde der Bericht 'Vorreiter sozial verantwortlicher öffentlicher Beschaffung' veröffentlicht. Der Bericht beinhaltet eine Reihe von Erfolgsgeschichten welche die Frage beantworten wie öffentliche Behörden sozial-verantwortliche öffentliche Beschaffung in die Praxis umsetzen und Bewusstsein schaffen über Probleme in der globalen Lieferkette bezüglich einer Vielzahl von Produktionsreihen.

Im Zuge Ihrer Bemühungen öffentliche Behörden in ganz Europa dazu zu ermutigen sozial-verantwortliche Beschaffung in Betracht zu ziehen, haben die LANDMARK Partner gemeinsam den Bericht "Sozial-verantwortliche öffentliche Beschaffung in Europa - Praxisbeispiele zu Nachweisverfahren" verfasst.

Öffentlichen Vergabestellen fehlt es häufig an Ressourcen und Erfahrung, um zu kontrollieren, ob soziale Kriterien bezüglich der Arbeitsbedingungen entlang der Produktions- und Lieferkette tatsächlich erfüllt werden. LANDMARK hat hierzu den rechtlichen Praxisleitfaden "Überprüfung sozialer Verantwortung entlang der Zulieferkette" veröffentlicht.

Im Jahr 2012, wurde außerdem der GesprächsleitfadenLANDMARK Gesprächsleitfaden ILO Kernarbeitsnormen Bremen für die Marktdialogphase mit Firmen über die Einhaltung von ILO-Kernarbeitsnormen veröffentlicht. Nur sehr wenige Unternehmen sind damit vertraut und mögliche Bewerber müssen daher über die zusammenhängenden Anforderngen vor der Ausschreibung informiert werden. Der Gesprächsleitfaden wurde entwickelt um die öffentlichen Behörden bei Ihren Gesprächen mit möglichen Bewerbern über soziale Anforderungen in Ausschreibungen zu unterstützen.